Berufsbild

Der Begriff Psychomotorik betont das Zusammenwirken von menschlicher Bewegung, Seele und Geist. Die menschliche Bewegung wird als Ausdrucksmittel der Persönlichkeit, als Grundlage zum Erwerb kognitiver Fähigkeiten und als funktionales Geschehen betrachtet. Generelles Ziel der Psychomotoriktherapie ist die Erweiterung des Selbstbildes, der Handlungs- und der Interaktionskompetenz durch vielfältige Körper- und Bewegungserfahrung. Dieses Ziel wird angestrebt durch die Harmonisierung der Bewegung in globaler und differentieller Hinsicht unter Berücksichtigung verschiedener Bewegungsdimensionen: So hauptsächlich der Fortbewegung und Haltung, der Körpervorstellung, der Raum- und Zeitorientierung, der Feinmotorik, der Grafomotorik und der nonverbalen Kommunikation (Körperausdruck in Haltung, Spannung, Atmung, Augenkontakt, räumliche Interaktion).

Berufsbezeichnungen

Es existieren folgende Berufs- und Arbeitsbezeichnungen (laut EDK 2008):

  • Psychomotoriktherapeutin / Psychomotoriktherapeut
  • Psychomotoriktherapie