Arbeitsgruppe ICF (Deutschschweiz)
Seit dem Sommer 07 beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit des Menschen) und ihrer Bedeutung für die Psychomotorik. Die EDK hat im Oktober 07 eine „Interkantonale Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich der Sonderpädagogik“ verabschiedet. Auf nationaler Ebene wird ein einheitliches Abklärungsverfahren entwickelt, welches voraussichtlich bis 2011 in allen Kantonen verbindlich eingeführt wird. Die dafür eingesetzte Terminologie ist einheitlich geregelt und basiert auf ICF. Die ICF soll einerseits den Paradigmawechsel vom defizit-orientierten zum ressourcen-orientierten Denken manifest machen, andererseits soll ihr Gebrauch helfen Infos zu ordnen und eine gemeinsame interdisziplinäre Sprache zu benützen.
Die Arbeitsgruppe hat für das Jahr 2008 ein Mandat vom ZV und ist auf zwei Schienen tätig: Einerseits sammelt und koordiniert sie Infos zum Thema ICF und klärt Rahmenbedingungen, andererseits beschäftigt sie sich mit inhaltlichen Aspekten von ICF. Dabei orientiert sie sich an den einzelnen Lebensbereichen nach ICF – wie sie im Schulischen Standortgespräch vorgegeben sind.
Die Arbeitsgruppe strebt eine Zusammenarbeit mit der PHZH (J. Hollenweger) und der HfH (P. Lienhard) an in Bezug auf das Expertenmandat „Entwicklung eines einheitlichen individuellen Abklärungsverfahrens einschliesslich dazugehöriger Instrumente“. Sie besteht aus einer Kerngruppe von zur Zeit vier Personen, wobei eine Person (Celia Bucher) die Leitung hat und die Verbindung zum ZV aufrechterhält.
nur für eingeloggte Mitglieder zu sehen: Kapitelbearbeitung ICF
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| Mitglieder Arbeitsgruppe | |
|---|---|
| Celia Bucher | Ansprech- und Kontaktperson |
| Nicole Courtet | |
| Beatrice Th. Hämmerli | |
| Johanna Siegenthaler |